Elektroinstallation und Außendämmung

Am 07.01.2019 war Großkampftag auf der Baustelle: die Gewerke Elektro, Außendämmung und Dachdecker waren am Start… und wir… und Herr Lenz… und Herr Hendzlik. Das war wuselig, aber absolut spannend mit anzusehen!

Wir besprachen zusammen nochmals alle Dinge, die uns aufgefallen waren bzw. beunruhigten und konnten bereits schonmal den aufgemauerten Schornstein bewundern.

Gemeinsam stellten wir drinnen dann fest, dass unsere Vorrichtungen für die Trockenbau-Trennwand im Wohnzimmer nicht 1,50 m hoch, sondern deckenhoch montiert wurde.

Ebenso schien an einer Stelle im Dach, Wasser durch die Dämmung gelaufen zu sein und sammelte sich jetzt in der Plane. Um beide Sachen wird sich Herr Hendzlik kümmern.

Im Gespräch mit den Dachdeckern, bestätigten uns diese, dass die kleinen Löcher in der Unterspannbahn geschlossen wurden. Zudem meinten sie,  die Arbeiten wohl am nächsten Tag abschließen zu können.

Parallel zu den Elektroarbeiten innen, wurde außen bereits angefangen, die Dämmung anzubringen. Diese könnte wohl auch bis Ende der Woche soweit fertiggestellt sein, dass in der kommenden Woche, das Gerüst wegkommen kann.

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Hier nun die Ergebnisse nach einer Woche Arbeit. Zunächst unsere Verkabelung:

Auch die Firma Kaiser war zwischenzeitlich vor Ort und hat ihre Arbeiten fertiggestellt: alles dicht, alles fein…

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Und das Häuschen ist jetzt warm angezogen und präsentiert sich nun erstmal grau in grau :). Auch das, was man von dem begonnenen grauen Dachkasten sehen konnte, hat uns gut gefallen. Da waren wir bis zuletzt skeptisch, ob es nicht doch vielleicht insgesamt zu grau ist, wenn das Dach bereits schon anthrazit gedeckt ist. Aber nein, passt!

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Die ersten Überraschungen…

Am Samstag, den 15.12.2018 fanden wir Folgendes in unserem Briefkasten:

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Frau Mohneke-Richter hatte es schon per Mail am 11.12. angekündigt, dass unsere Hausschlüssel auf dem Weg zu uns sind und die Fenster wie angekündigt am 12.12.2018 verbaut werden.

Also sind wir natürlich gleich an dem Tag, stolz wie Bolle, mit den Schlüsseln in der Hand nach Leegebruch „geflogen“. Eigentlich gingen wir davon aus, neben Fenstern, Türen und Schornstein auch ein gedecktes Dach vorzufinden.

Hmmm… aber nix da. Erstmal ja auch nicht weiter schlimm, da es sicherlich dafür Gründe gibt bzw. die Ziegel ja auch schon alle bereit lagen.

Aber der Schornstein war da :). Die Korrektur des Dachstuhl scheint erfolgreich gewesen zu sein *freu*

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Auf dem Weg zu unserem seitlich liegenden Eingang konnten wir aber schon mal unsere ausgewählte Fensterfarbe bewundern und finden diese immer noch richtig klasse. Dieser Mehrpreis hatte sich auf alle Fälle gelohnt! Auch die Fensterbänke waren optisch  als Standard völlig ok.

Dann schlossen wir gemeinsam zu viert das erste Mal unser baldiges Eigenheim auf – schon ein schönes Gefühl 😉 .

Nachdem wir das schon für den Dachkasten bereitliegende Holz erfolgreich umkurvt hatten, wandten wir den Blick zum Küchenfenster und stutzten doch etwas:

Was war das? Fenster zu klein, Mauer zu niedrig? Wird geklärt… Auf jeden Fall war angedacht, doch auf eine etwas andere Art und Weise für Frischluft im Küchenbereich zu sorgen 😉 .

Dann weiter zum Schornstein. Hier gab es ja auch noch etwas Korrekturbedarf im Dachstuhl, damit dieser überhaupt hochgemauert werden konnte. Schien gepasst zu haben … aber muss die Halterung oben so aussehen:

 

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Die nächste optisch wenig erheiternde Überraschung ereilte uns dann noch draußen im  im Mauerwerk unserer Terrassenseite: die Revisionsklappe des Schornsteins in Form eines Ungeheuers, tief im Mauerwerk 😦 . Man, man, man… damit haben wir ja gar nicht gerechnet bzw. war das ja wohl so nie der Plan als wir, ach so clever dachten, die Revisionsklappe aus dem Haus raus nach außen zu verlegen. Auch hier besteht also noch etwas Klärungsbedarf…

Ok, schon blöd, aber jetzt erstmal aufs Dach geschaut und Dachrinnen und Schornstein begutachtet.

Hmmm, scheint wohl heute nicht unser Tag oder schien wohl nicht die Woche der Dachdecker gewesen zu sein. Auch hier oben fielen uns gleich mehrere Sachen ins Auge, die so nicht korrekt gearbeitet wurden. So waren auf der Unterspannbahn weiterhin noch mehrere kleinere Löchern zu sehen, ein Teil der Regenrinne tendierte eher zum Kontergefälle, so dass sich schon bereits sichtbar Eis in der Rinne bilden konnte. Die Kehlbleche waren teilweise statt mit Halterungen, mit umgebogenen Nägeln an der Dachlattung befestigt und am Schornstein waren bereits an der Regenhaube abgebrochene Schrauben zu sehen…

Puhhh… mit diesen ganzen Eindrücken, die sacken mussten, machten wir uns erstmal wieder auf dem Heimweg.


Am 16.12. erhielten wir dann mittags einen Anruf von unserem Baugutachter, Herrn Lenz. Wie der Zufall es so will, war er gerade vor Ort, um sich erneut einen Überblick über die Baufortschritte zu machen. Na klasse! Das trifft sich ja gut 🙂 . Kurze Schilderung in das tags zuvor Gesehenen und dann mal abwarten, wie er gewisse Dinge beurteilt.


Herr Lenz fasste sodann all unsere Fragen und Feststellungen zum Gesehenen dann in einer Mail an unseren Bauleiter zusammen.  Herr Hendzlik antwortete prompt und konnte diverse Fragezeichen über den Kopf aus der Welt räumen bzw. uns beruhigen.

Die Dachdecker hatten schlichtweg nicht genug Halterungen bei, um die angefangene Befestigung der Kehlbleche korrekt abschließen zu können. Hier wird entsprechend nachgebessert. Die Löcher werden ebenfalls dann direkt bei der Dacheindeckung geschlossen. Ebenso wird dann auch nochmals die Dachrinne kontrolliert und ggf. angepasst werden

Das Mauerwerk unter dem Küchenfenster wird sofort im neuen Jahr geschlossen.

Ebenso wird Fa. Kaiser gleich im neuen Jahr noch den letzten Rollladenkasten ausschäumen und das Küchenfenster abschließend befestigen und abdichten.

Dass der Schornstein etwas fehlgeplant ist bzw. die Abdeckung schon fehlerhaft geliefert wurde, war Herrn Hendzlik schon bekannt. Demzufolge wurde leider auch die veranlasste Rohbauabnahme am 17.12.2018 vom zuständigen Schornsteinfeger abgelehnt. Aber nach den zugesagten Nachbesserungen durch Richter-Haus bzw. Lieferung der bestellten Teile, sollte es dann bei der Nachbesichtigung keine weiteren Probleme geben.

Wir schauen also entspannt und gespannt ins neue Jahr… 🙂

 

Dachstuhl ist gerichtet

Am Montag, den 26.11.2018 wurde dann wie geplant der Dachstuhl gerichtet. Leider konnten wir an dem Tag nicht vor Ort sein bzw. das entsprechende Richtfest feiern :(. Letzteres hätte zwingend an dem Montag stattfinden müssen, da es den Zimmerleuten aus Termingründen nicht möglich gewesen war, den Termin zu schieben.

Mit zwei Schulkindern (Anwesenheitspflicht bis 16 Uhr!), einem Anfahrtsweg von knapp einer Stunde im Berufsverkehr war es uns und auch den meisten Gästen aber wiederum schier unmöglich, um 15 Uhr in Leegebruch zum Richtspruch zu sein. Wir haben uns also schweren Herzens dagegen entschieden. Vielleicht gibt´s ja ein „Dichtfest“ – wer weiß 😉 .

Frau Mohneke-Richter war aber ganz rührig und hat uns abends ihre Glückwünsche, samt Richtspruch, per Mail geschickt. Auch wenn in dem Moment des Lesens der Mail eine Menge Wehmut dabei war, haben wir uns sehr über die Geste gefreut.

Nach Rücksprache mit Frau Mohneke-Richter, sollten in der gleichen Woche noch die Ziegel kommen und somit in Kürze auch die Dacheindeckung erfolgen könnte.

Mitte der Woche war dann unser Baugutachter, Herr Lenz vor Ort, um den Dachstuhl in Augenschein zu nehmen und auch unsere Abflüsse im Bad… Hier waren wir etwas stutzig geworden, da wir im Gästebad drei Rohre vorfanden (Dusche, Toilette, Waschbecken) , im Hauptbad jedoch nur 1! Oh Gott…! Panik…! Was ist denn hier schief gelaufen? Warum gibt`s denn hier nur ein einziges Rohr für die Badewanne???

Ok, kann es denn wirklich sein, dass so ein gravierender Fehler gemacht wurde. Die Ausführungsplanung für die Bodenplatte belegte eindeutig etwas anderes als das, was unser Auge sah. Herr Lenz, unser Baugutachter, Herr Hendzlik und Frau Mohneke-Richter wurden also daraufhin angeschrieben.

Und dann gabs Gott sei Dank Entwarnung 🙂 . Frau Mohneke-Richter erklärte uns, dass der Betonbauer die Leerrohre abgeschlagen hat (warum auch immer) und die entsprechenden Rohre aber in der Bodenplatte vorhanden sind und die Öffnungen dann wieder entsprechend „freigeschlagen“ werden. Herr Lenz konnte uns diese Aussage durch eine Klopfprobe bestätigen. Jut… Toilettengänge und Duschvorgänge gesichert 😉 .

So, diese Sorge hatte sich also in Luft aufgelöst. Dafür teilte uns der Baugutachter aber mit, dass unser Schornstein derzeit gar nicht gestellt werden kann, weil dort ein Dachstuhlbinder ist! Puhh… hier hatte also defintiv der Dachstuhl-Hersteller bei der Planung gepennt.

Da sich die Kommunikation mit unserem Bauleiter jedoch weiterhin als sehr zäh und schwierig gestaltet, wurde wieder Frau Mohneke-Richter über unseren Baugutachter ins Boot geholt. Frau Mohneke-Richter antwortet wieder prompt, war über diesen Planungsfehler aber bereits im Bilde bzw. hatte auch schon alles Nötige in die Wege geleitet, damit der Dachstuhlhersteller korrekt nachbessert. Hierfür wurde zunächst eine Frist bis 03.12.2018 gesetzt.

Das sollte aber den weiteren Arbeiten vor Ort erstmal keinen Abbruch tun und so wurden bis zum Ende der Woche noch die Unterspannbahnen  verlegt und darauf die Konterlattung und die Traglattung verschraubt, abgedichtet mit Schaum.

Das sieht doch schon mal echt gut aus 🙂 .

Am 06.12.2018 teilte uns dann Frau Mohneke-Richter mit, dass am 10.12. nun der Dachstuhl so korrigiert wird, dass der Schornstein gesetzt werden und das Dach dann zeitnah eingedeckt werden kann.

Am 07.12. wurde aber schon mal weiter unsere Bodenplatte gepimpt (als Laie gesprochen 😉 ), oder als Fachmann: mit Bitumbahnen abgeschweißt.

Und jetzt freuen wir uns schon auf das nächste Wochenende (15./16.12.), denn da wird sich ja dann nochmal ein ganz neues Bild vom Haus ergeben. Nicht zuletzt, weil am 12.12. nun auch unsere Fenster kommen sollen…

Next Step: Mauerwerk

Am 14.11.2018 begannen nun pünktlichst die Mauerarbeiten 🙂 und am Freitagnachmittag konnten wir schon die ersten „Umrisse“ erkennen – verrückt:

Am Montag, den 19.11. ging es zügig weiter. Das Gerüst kam und es wurden alle Vorbereitungen zum Gießen des Ringankers getroffen:

Als wir dann am Samstag wieder gucken waren, stand das komplette Mauerwerk mit Innenwänden und der Ringanker war gegossen.

YEAHHHH! WIR HABEN WIRKLICH EIN HAUS 🙂 !

Achso… ich vergaß glaube bis hier hin zu erwähnen, dass wir einen knapp 140 qm großen Bungalow (5 Zimmer) mit Walmdach bauen

Jedenfalls konnten wir also dieses Wochenende das erste mal richtig durch alle Räume schreiten und das „Bauherrenfeeling“ genießen 🙂 . Es hatten uns ja bereits mehrere befreundete Bauherrenpärchen vor diesem Moment gewarnt, da jeder der dann erste Mal seine Räume abschritt, meinte: „ABER HIER FEHLT JETZT DOCH BESTIMMT, ABER SOWAS VON; ALSO 100%, EIN GANZER METER IN JEDE RICHTUNG ODER“?!?!?!?

Das traf auch voll und ganz auf uns zu 😉 😉 😉 . Die Räume mit ihren Maßen täuschten dermaßen, dass man wirklich die Vermutung nicht los wurde, dass die Bodenplatte bestimmt 20 oder 30 qm zu klein sein muss. Man überlegt dann ernsthaft, wir man in der Speisekammer, welches ja eigentlich sein Schlafzimmer wird ;), sein Doppelbett platzierten soll. Also holt man dann ganz hektisch seinen guten alten Zollstock raus und misst emsig nach…

Mit dem Ergebnis: „hmm… scheint zu stimmen…“ Ok, durchatmen und weiter freuen.

So… und morgen soll dann auch schon der Dachstuhl kommen. Wir sind gespannt…

Es geht los

Und am 10.10.2018 war der Baubeginn. So, wie es uns auch von Frau Mohneke-Richter, die unseren Bau mitbegleitet und betreut, zugesichert wurde. Frau Mohneke-Richter stellt neben Herrn Hendzlik, dem Praktiker, den kommunikativen Part der Baubetreuung dar 😉 und hat immer ein offenes Ohr für Problemchen bzw. Sorgen und Nöte unsererseits.

Ratzifatzi war nach Baubeginn der Bodenaustausch gemacht…

 

 

… das Streifenfundament gegossen…

 

 

Und am 19.10.2018 auch schon die Bodenplatte gegossen. Tolles Gefühl auf der eigenen Bodenplatte, auf die man nun so lange gewartet hat, zu stehen. Man sieht endlich etwas für sein Geld 🙂 .

 

 

Als nächstes wurden uns die Kontaktdaten der Gewerke Fenster/Türen in Haldensleben und Sanitär in Berlin vermittelt, mit denen wir entsprechende Termine zur Bemusterung vereinbarten.Am 28.10.2018 war es dann soweit. Wir haben die Kinder zu Oma und Opa verkauft und machten uns auf den Weg nach Haldensleben zu Herrn Kaiser zur Bemusterung der Fenster und Türen. Im Zuge dessen, trafen wir dort auch auf Frau Mohneke-Richter, die sich extra Zeit nahm, um uns persönlich kennenzulernen und uns den weiteren Ablauf und die kommenden Termine mitzuteilen. Auch das ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit, dass sich die Geschäftsführerin hierfür Zeit nimmt.

Auf Folgendes dürfen wir uns laut Frau Mohneke-Richter freuen:

  • 15.11.2018 (+/- 1 Tag) Beginn Mauerwerk
  • 19.11.2018 Gerüst
  • 26.11.2018 Dachstuhl+Richtfest

Das anschließende Gespräch mit Herrn Kaiser war sehr angenehm. Er nahm sich viel Zeit, um auf unsere Wünsche und Fragen einzugehen. Man kann seiner langjährigen Berufserfahrung vertrauen, ohne das Gefühl haben zu müssen,etwas „aufgeschwatzt“ zu bekommen.

Zwischenzeitlich sind nun die Fenster in feschem grau-metallic-Look 😉 bestellt und werden zu Mitte Dezember erwartet. Das ist dann auch für Frau Mohneke-Richter der Startpunkt, um den weiteren genauen Ablaufplan zu erstellen.

Ein bißchen Aufregung gab es noch wegen der vorgeschriebenen Notkurbel bei ausschließlich elektrisch betriebenen Rollläden, aber das wurde schnell zwischen Herrn Kaiser und Frau Sommerer geregelt.

Den Sanitär-Bemusterungstermin bei der Firma Kneifel haben wir zwischenzeitlich auch erledigen können. Auch hier kann ich von einem sehr ungezwungenen Termin berichten, wo unaufdringlich verschiedene Möglichkeiten bzgl. Waschtischgestaltung, Armaturen und WCs aufgezeigt werden. Es wurden auch hier offen evtl. Mehrpreise und ihre Alternativen besprochen.

Auch hier traf uns jedoch noch ein unerwartetes Problem bzgl. einer geplanten Wandstärke, welches aber auch wieder kurzfristig durch Frau Mohneke-Richter geregelt werden konnte. Das entsprechende Sanitär-Angebot warten wir jetzt mal ab. Aber, ob wir uns wirklich für ein eckiges WC erwärmen können *grübel*? Man weiß es nicht;).

Es ist teilweise schon wirklich kurios, über was für Dinge man sich als Bauherr auf einmal Gedanken macht. Auf einmal sorgen Rainshowers und eckige WCs für schlaflose Nächte ;).

Wer also glaubt, es gäbe den perfekten Bau bzw. Bauablauf, dem sei gesagt: nein ;)! Es wird immer Überraschungen/unerwartete Umplanungen geben, die einen nach noch so detaillierten und guten Vorüberlegungen eiskalt erwischen. Man munkelt, dass sich sogar die Wünsche der Bauherren um 180 Grad (vielleicht nehmen wir in vier Wochen ja doch ein eckiges WC 😉 ) ändern können 😉 .

Am Ende zählt also allein die komplikationslose Zusammenarbeit unter den Gewerken und die Ansprechbarkeit und Erreichbarkeit der einzelnen Gewerke.Teilweise brauchen auch diese viel Geduld und Durchhaltevermögen, auch noch den dritten und vierten Änderungswunsch von anspruchsvollen Bauherren umzusetzen oder gar wieder zu verwerfen, weil jetzt doch wieder die ursprüngliche Planungsvariante umgesetzt werden soll 😉 .

 

 

Der Start mit Richter-Haus

Aber was hilft das Jammern… wir mussten und wollten vorankommen. Und so bat ich Richter-Haus um Hilfe. Und bis jetzt bewahrheitet es sich als ein ganz großer Glücksgriff! Ich kann also doch noch auf meine weibliche Intuition vertrauen 🙂 .

Dazu muss noch Folgendes ausgeführt werden: Richter-Haus spukte bereits seit den Anfängen unserer Hausbaupläne 2014 in meinem Kopf herum… Die Firma fiel mir damals bereits durch die hohe Transparenz der Internetseite und die sehr guten Bewertungen im Netz auf. Die Bauleistungsbeschreibung (BLB) ist hier gleich auf der Homepage hinterlegt, die Hauspreise sind ebenso ersichtlich und schienen damals auch sehr angemessen. Leider kamen wir damals aufgrund des fehlenden Grundstücks nicht zusammen. Einen Grundstücksservice bietet Richter-Haus leider nicht an.

Richter-Haus ist ein eher kleineres Familienunternehmen, welches aber wirklich mit Herz und Engagement dabei ist und auch bereits seit Jahren mit den Firmen der einzelnen Gewerke zusammenarbeitet.

Der Eindruck, den Richter-Haus damals bei mir erweckte, wirkte also noch Jahre nach, so dass ich, nach dem Bruch mit ROSTOW, mutig all unsere Planungsunterlagen an Richter-Haus schickte, offen über unsere Situation sprach und so sehr hoffte, dass uns geholfen werden kann. Und es schien zu passen 🙂 .

Herr Richter hatte wohl mit uns und unserer Situation Mitleid, gab sich viel Mühe mit einer Angebotserstellung und kam uns nach internen Beratungen und Besprechungen sogar auch noch preislich mit Nachlässen entgegen. Wir hatten dann nach anfänglichem Mailverkehr mit Herrn Richter ein sehr nettes, angenehmes Zusammentreffen und konnten hier unsere letzten Fragen stellen und Anpassungen an den Vertrag vornehmen. Auch wenn Richter-Haus auf den ersten Blick zunächst recht teuer erscheint, weswegen wir uns auch damals fatalerweise für ROSTOW entschieden haben, lohnt sich der genaue Vergleich mit anderen Firmen und ihrer BLB. Der Preis relativiert sich dann doch ganz schnell.

Im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung fand dann recht schnell ein Treffen auf dem Grundstück mit dem Bauleiter, Herrn Hendzlik, statt, der uns umgehend ein entsprechendes Protokoll mit Bildern zum Gegenzeichnen zuschickte. Wir wussten also zu diesem Zeitpunkt genau, was von unserer Seite ggf. noch zu erledigen oder zu beantragen ist und unter welchen Voraussetzungen mit dem Bau begonnen werden kann. Auch nicht selbstverständlich!

Unser Grundriss wurde ebenso zügig von der Architektin Frau Sommerer angepasst und noch etwas „verfeinert“ und „modifiziert“ . Auch hier kann ich im Nachhinein nur wieder sagen: GOTT SEI DANK und ES HATTE ALLES SEINEN GRUND 🙂 . ROSTOW war nur darauf aus, seine Musterhäuser vom Werk an den Mann zu bringen. Über individuelle Kundenwünsche schien man eher pikiert bzw.mussten wir diese in Eigenregie zeichnen, da es nicht in der Architektenpauschale enthalten war ;(.

Leider hatte es dann doch wieder über 7 Wochen gedauert bis wir die neue Baugenehmigung erhielten. Am 17.09.2018 war es dann aber soweit. Sie war da 🙂 🙂 🙂 !!!

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