Estrich und Medieneinbringung

Der Termin für das Einbringen des Estrichs hatte sich zwar ein wenig verschoben, aber am 12.02.2019 war es dann soweit.  Leider, so teilte es uns Frau Richter vorab per mail mit, konnte an diesem Tag jedoch nicht der gesamte Estrich eingebracht werden. Es musste ein kleiner Streifen vor der Hauseingansgtür frei bleiben, da die Haustür nochmal um einen Zentimeter in der Höhe korrigiert werden müsse. Am 23.02.2019 war dann aber auch das geschafft. Jetzt hieß es nochmal 2 Tage warten, bis wir wieder ins Haus durften.

Da wir also 2 Wochenenden das Haus nicht betreten durften, das Wetter aber so fantastisch war, haben wir die Chance genutzt und die Gräben für die Medien (Strom, Wasser, Abwasser und Telekom) ausgehoben…

Man, man, man… wat ne Arbeit, die ohne Bagger und etliche helfende Hände schier unmöglich gewesen wäre.

Ich glaube, am Ende kamen wir auf sagenhafte 70m Graben mit einer Tiefe von 1,40m.. und ich hoffe soooooo sehr, dass wir sowas nie, nie, nie wieder machen müssen 😉 und alle Rohre dicht sind, alles so abläuft, wie es soll bzw. alle Stromtierchen auch den Weg in unser Haus finden.

 

 

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Innenputz, Sanitärrohinstallation und Fußbodenheizung

Ganz überraschend für uns ging es am 28.01.2019 nun mit den Innen- und auch Außenputzarbeiten weiter. Zack, zack… war der nächste Schritt getan und alles wirkte wieder ganz anders :). Nun hieß es lüften, lüften und nochmal lüften. Zumindest erstmal bis der Estrich eingebracht wird.

Die Putzarbeiten waren dann innerhalb von drei Tagen abgeschlossen und am 31.01.2019 war  schon Firma Kneifel am Start und führte die Sanitärrohinstallation durch. Der Mitarbeiter vor Ort war super umgänglich und es war auf alle Fälle sinnvoll, pünktlich um 7.30 Uhr zu Beginn der Arbeiten vor Ort zu sein. Es gab doch noch in zwei/drei Punkten Klärungsbedarf bzw. wichtige Hinweise für eine reibungslose Installation. Auch Herr Kneifel stand telefonisch immer mit Rat und Tat zur Seite…

Am 04.02.2019 ging es dann nahtlos weiter mit der Verlegung der Fußbodenheizung weiter. Selbst in der Dusche werden wir warem Füße haben 🙂

Elektroinstallation und Außendämmung

Am 07.01.2019 war Großkampftag auf der Baustelle: die Gewerke Elektro, Außendämmung und Dachdecker waren am Start… und wir… und Herr Lenz… und Herr Hendzlik. Das war wuselig, aber absolut spannend mit anzusehen!

Wir besprachen zusammen nochmals alle Dinge, die uns aufgefallen waren bzw. beunruhigten und konnten bereits schonmal den aufgemauerten Schornstein bewundern.

Gemeinsam stellten wir drinnen dann fest, dass unsere Vorrichtungen für die Trockenbau-Trennwand im Wohnzimmer nicht 1,50 m hoch, sondern deckenhoch montiert wurde.

Ebenso schien an einer Stelle im Dach, Wasser durch die Dämmung gelaufen zu sein und sammelte sich jetzt in der Plane. Um beide Sachen wird sich Herr Hendzlik kümmern.

Im Gespräch mit den Dachdeckern, bestätigten uns diese, dass die kleinen Löcher in der Unterspannbahn geschlossen wurden. Zudem meinten sie,  die Arbeiten wohl am nächsten Tag abschließen zu können.

Parallel zu den Elektroarbeiten innen, wurde außen bereits angefangen, die Dämmung anzubringen. Diese könnte wohl auch bis Ende der Woche soweit fertiggestellt sein, dass in der kommenden Woche, das Gerüst wegkommen kann.

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Hier nun die Ergebnisse nach einer Woche Arbeit. Zunächst unsere Verkabelung:

Auch die Firma Kaiser war zwischenzeitlich vor Ort und hat ihre Arbeiten fertiggestellt: alles dicht, alles fein…

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Und das Häuschen ist jetzt warm angezogen und präsentiert sich nun erstmal grau in grau :). Auch das, was man von dem begonnenen grauen Dachkasten sehen konnte, hat uns gut gefallen. Da waren wir bis zuletzt skeptisch, ob es nicht doch vielleicht insgesamt zu grau ist, wenn das Dach bereits schon anthrazit gedeckt ist. Aber nein, passt!

Die ersten Überraschungen…

Am Samstag, den 15.12.2018 fanden wir Folgendes in unserem Briefkasten:

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Frau Mohneke-Richter hatte es schon per Mail am 11.12. angekündigt, dass unsere Hausschlüssel auf dem Weg zu uns sind und die Fenster wie angekündigt am 12.12.2018 verbaut werden.

Also sind wir natürlich gleich an dem Tag, stolz wie Bolle, mit den Schlüsseln in der Hand nach Leegebruch „geflogen“. Eigentlich gingen wir davon aus, neben Fenstern, Türen und Schornstein auch ein gedecktes Dach vorzufinden.

Hmmm… aber nix da. Erstmal ja auch nicht weiter schlimm, da es sicherlich dafür Gründe gibt bzw. die Ziegel ja auch schon alle bereit lagen.

Aber der Schornstein war da :). Die Korrektur des Dachstuhl scheint erfolgreich gewesen zu sein *freu*

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Auf dem Weg zu unserem seitlich liegenden Eingang konnten wir aber schon mal unsere ausgewählte Fensterfarbe bewundern und finden diese immer noch richtig klasse. Dieser Mehrpreis hatte sich auf alle Fälle gelohnt! Auch die Fensterbänke waren optisch  als Standard völlig ok.

Dann schlossen wir gemeinsam zu viert das erste Mal unser baldiges Eigenheim auf – schon ein schönes Gefühl 😉 .

Nachdem wir das schon für den Dachkasten bereitliegende Holz erfolgreich umkurvt hatten, wandten wir den Blick zum Küchenfenster und stutzten doch etwas:

Was war das? Fenster zu klein, Mauer zu niedrig? Wird geklärt… Auf jeden Fall war angedacht, doch auf eine etwas andere Art und Weise für Frischluft im Küchenbereich zu sorgen 😉 .

Dann weiter zum Schornstein. Hier gab es ja auch noch etwas Korrekturbedarf im Dachstuhl, damit dieser überhaupt hochgemauert werden konnte. Schien gepasst zu haben … aber muss die Halterung oben so aussehen:

 

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Die nächste optisch wenig erheiternde Überraschung ereilte uns dann noch draußen im  im Mauerwerk unserer Terrassenseite: die Revisionsklappe des Schornsteins in Form eines Ungeheuers, tief im Mauerwerk 😦 . Man, man, man… damit haben wir ja gar nicht gerechnet bzw. war das ja wohl so nie der Plan als wir, ach so clever dachten, die Revisionsklappe aus dem Haus raus nach außen zu verlegen. Auch hier besteht also noch etwas Klärungsbedarf…

Ok, schon blöd, aber jetzt erstmal aufs Dach geschaut und Dachrinnen und Schornstein begutachtet.

Hmmm, scheint wohl heute nicht unser Tag oder schien wohl nicht die Woche der Dachdecker gewesen zu sein. Auch hier oben fielen uns gleich mehrere Sachen ins Auge, die so nicht korrekt gearbeitet wurden. So waren auf der Unterspannbahn weiterhin noch mehrere kleinere Löchern zu sehen, ein Teil der Regenrinne tendierte eher zum Kontergefälle, so dass sich schon bereits sichtbar Eis in der Rinne bilden konnte. Die Kehlbleche waren teilweise statt mit Halterungen, mit umgebogenen Nägeln an der Dachlattung befestigt und am Schornstein waren bereits an der Regenhaube abgebrochene Schrauben zu sehen…

Puhhh… mit diesen ganzen Eindrücken, die sacken mussten, machten wir uns erstmal wieder auf dem Heimweg.


Am 16.12. erhielten wir dann mittags einen Anruf von unserem Baugutachter, Herrn Lenz. Wie der Zufall es so will, war er gerade vor Ort, um sich erneut einen Überblick über die Baufortschritte zu machen. Na klasse! Das trifft sich ja gut 🙂 . Kurze Schilderung in das tags zuvor Gesehenen und dann mal abwarten, wie er gewisse Dinge beurteilt.


Herr Lenz fasste sodann all unsere Fragen und Feststellungen zum Gesehenen dann in einer Mail an unseren Bauleiter zusammen.  Herr Hendzlik antwortete prompt und konnte diverse Fragezeichen über den Kopf aus der Welt räumen bzw. uns beruhigen.

Die Dachdecker hatten schlichtweg nicht genug Halterungen bei, um die angefangene Befestigung der Kehlbleche korrekt abschließen zu können. Hier wird entsprechend nachgebessert. Die Löcher werden ebenfalls dann direkt bei der Dacheindeckung geschlossen. Ebenso wird dann auch nochmals die Dachrinne kontrolliert und ggf. angepasst werden

Das Mauerwerk unter dem Küchenfenster wird sofort im neuen Jahr geschlossen.

Ebenso wird Fa. Kaiser gleich im neuen Jahr noch den letzten Rollladenkasten ausschäumen und das Küchenfenster abschließend befestigen und abdichten.

Dass der Schornstein etwas fehlgeplant ist bzw. die Abdeckung schon fehlerhaft geliefert wurde, war Herrn Hendzlik schon bekannt. Demzufolge wurde leider auch die veranlasste Rohbauabnahme am 17.12.2018 vom zuständigen Schornsteinfeger abgelehnt. Aber nach den zugesagten Nachbesserungen durch Richter-Haus bzw. Lieferung der bestellten Teile, sollte es dann bei der Nachbesichtigung keine weiteren Probleme geben.

Wir schauen also entspannt und gespannt ins neue Jahr… 🙂

 

Dachstuhl ist gerichtet

Am Montag, den 26.11.2018 wurde dann wie geplant der Dachstuhl gerichtet. Leider konnten wir an dem Tag nicht vor Ort sein bzw. das entsprechende Richtfest feiern :(. Letzteres hätte zwingend an dem Montag stattfinden müssen, da es den Zimmerleuten aus Termingründen nicht möglich gewesen war, den Termin zu schieben.

Mit zwei Schulkindern (Anwesenheitspflicht bis 16 Uhr!), einem Anfahrtsweg von knapp einer Stunde im Berufsverkehr war es uns und auch den meisten Gästen aber wiederum schier unmöglich, um 15 Uhr in Leegebruch zum Richtspruch zu sein. Wir haben uns also schweren Herzens dagegen entschieden. Vielleicht gibt´s ja ein „Dichtfest“ – wer weiß 😉 .

Frau Mohneke-Richter war aber ganz rührig und hat uns abends ihre Glückwünsche, samt Richtspruch, per Mail geschickt. Auch wenn in dem Moment des Lesens der Mail eine Menge Wehmut dabei war, haben wir uns sehr über die Geste gefreut.

Nach Rücksprache mit Frau Mohneke-Richter, sollten in der gleichen Woche noch die Ziegel kommen und somit in Kürze auch die Dacheindeckung erfolgen könnte.

Mitte der Woche war dann unser Baugutachter, Herr Lenz vor Ort, um den Dachstuhl in Augenschein zu nehmen und auch unsere Abflüsse im Bad… Hier waren wir etwas stutzig geworden, da wir im Gästebad drei Rohre vorfanden (Dusche, Toilette, Waschbecken) , im Hauptbad jedoch nur 1! Oh Gott…! Panik…! Was ist denn hier schief gelaufen? Warum gibt`s denn hier nur ein einziges Rohr für die Badewanne???

Ok, kann es denn wirklich sein, dass so ein gravierender Fehler gemacht wurde. Die Ausführungsplanung für die Bodenplatte belegte eindeutig etwas anderes als das, was unser Auge sah. Herr Lenz, unser Baugutachter, Herr Hendzlik und Frau Mohneke-Richter wurden also daraufhin angeschrieben.

Und dann gabs Gott sei Dank Entwarnung 🙂 . Frau Mohneke-Richter erklärte uns, dass der Betonbauer die Leerrohre abgeschlagen hat (warum auch immer) und die entsprechenden Rohre aber in der Bodenplatte vorhanden sind und die Öffnungen dann wieder entsprechend „freigeschlagen“ werden. Herr Lenz konnte uns diese Aussage durch eine Klopfprobe bestätigen. Jut… Toilettengänge und Duschvorgänge gesichert 😉 .

So, diese Sorge hatte sich also in Luft aufgelöst. Dafür teilte uns der Baugutachter aber mit, dass unser Schornstein derzeit gar nicht gestellt werden kann, weil dort ein Dachstuhlbinder ist! Puhh… hier hatte also defintiv der Dachstuhl-Hersteller bei der Planung gepennt.

Da sich die Kommunikation mit unserem Bauleiter jedoch weiterhin als sehr zäh und schwierig gestaltet, wurde wieder Frau Mohneke-Richter über unseren Baugutachter ins Boot geholt. Frau Mohneke-Richter antwortet wieder prompt, war über diesen Planungsfehler aber bereits im Bilde bzw. hatte auch schon alles Nötige in die Wege geleitet, damit der Dachstuhlhersteller korrekt nachbessert. Hierfür wurde zunächst eine Frist bis 03.12.2018 gesetzt.

Das sollte aber den weiteren Arbeiten vor Ort erstmal keinen Abbruch tun und so wurden bis zum Ende der Woche noch die Unterspannbahnen  verlegt und darauf die Konterlattung und die Traglattung verschraubt, abgedichtet mit Schaum.

Das sieht doch schon mal echt gut aus 🙂 .

Am 06.12.2018 teilte uns dann Frau Mohneke-Richter mit, dass am 10.12. nun der Dachstuhl so korrigiert wird, dass der Schornstein gesetzt werden und das Dach dann zeitnah eingedeckt werden kann.

Am 07.12. wurde aber schon mal weiter unsere Bodenplatte gepimpt (als Laie gesprochen 😉 ), oder als Fachmann: mit Bitumbahnen abgeschweißt.

Und jetzt freuen wir uns schon auf das nächste Wochenende (15./16.12.), denn da wird sich ja dann nochmal ein ganz neues Bild vom Haus ergeben. Nicht zuletzt, weil am 12.12. nun auch unsere Fenster kommen sollen…

Next Step: Mauerwerk

Am 14.11.2018 begannen nun pünktlichst die Mauerarbeiten 🙂 und am Freitagnachmittag konnten wir schon die ersten „Umrisse“ erkennen – verrückt:

Am Montag, den 19.11. ging es zügig weiter. Das Gerüst kam und es wurden alle Vorbereitungen zum Gießen des Ringankers getroffen:

Als wir dann am Samstag wieder gucken waren, stand das komplette Mauerwerk mit Innenwänden und der Ringanker war gegossen.

YEAHHHH! WIR HABEN WIRKLICH EIN HAUS 🙂 !

Achso… ich vergaß glaube bis hier hin zu erwähnen, dass wir einen knapp 140 qm großen Bungalow (5 Zimmer) mit Walmdach bauen

Jedenfalls konnten wir also dieses Wochenende das erste mal richtig durch alle Räume schreiten und das „Bauherrenfeeling“ genießen 🙂 . Es hatten uns ja bereits mehrere befreundete Bauherrenpärchen vor diesem Moment gewarnt, da jeder der dann erste Mal seine Räume abschritt, meinte: „ABER HIER FEHLT JETZT DOCH BESTIMMT, ABER SOWAS VON; ALSO 100%, EIN GANZER METER IN JEDE RICHTUNG ODER“?!?!?!?

Das traf auch voll und ganz auf uns zu 😉 😉 😉 . Die Räume mit ihren Maßen täuschten dermaßen, dass man wirklich die Vermutung nicht los wurde, dass die Bodenplatte bestimmt 20 oder 30 qm zu klein sein muss. Man überlegt dann ernsthaft, wir man in der Speisekammer, welches ja eigentlich sein Schlafzimmer wird ;), sein Doppelbett platzierten soll. Also holt man dann ganz hektisch seinen guten alten Zollstock raus und misst emsig nach…

Mit dem Ergebnis: „hmm… scheint zu stimmen…“ Ok, durchatmen und weiter freuen.

So… und morgen soll dann auch schon der Dachstuhl kommen. Wir sind gespannt…