Der Fliesenleger kommt…

Auch wenn die Kommunikation mit dem Fliesenlegerbetrieb etwas zäh und langwierig war, konnte fast pünktlich mit dem Fliesen bzw. den Vorarbeiten dazu begonnen. Am ersten Tag waren wir vor Ort, um alles nochmal direkt mit unserem Fliesenleger zu besprechen.

Im Nachhinein betrachtet, kann ich nur empfehlen, das auch wirklich bei jedem Gewerk einzuplanen. So verhindert man doch die ein oder andere merkwürdige Selbstverwirklichung der einzelnen Gewerke ;).

Das freundliche Grün stellt die entsprechende Grundierung dar und war Inhalt der ersten zwei Arbeitstage.

Aber dann gings los und man konnte schon die ersten Resultate sehen. Als erstes wurden die Bäder komplett gefliest. Gästebad und Hauptbad erhielten beide jeweils die gleichen Wand- und Bodenfliesen

Und dann kam der Fußboden:

Und so wird es Stück für Stück zu unserem Haus 🙂

 

 

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Trockenbau

Wie wir es von Richter-Haus gewohnt waren, ging es im Ablauf zügig und recht nahtlos weiter. Nämlich mit dem gesamten Trockenbau im Haus. Das betrifft in unserem Fall neben den Decken, auch unsere Duschwand mit Nischen, unsere Schamwand und auch unsere halbhohe Trennwand im Wohn-/Essbereich, sowie unsere Bodeneinschubtreppe.

Auf die Wirkung der unserer halbhohen Trennwand waren wir am meisten gespannt ;). Und auch das schien zu passen und die richtige Entscheidung gewesen zu sein.

Aber wir ahnten zu diesem Zeitpunkt nicht ansatzweise, wieviel Zeit und Kraft uns das Grundieren und Malern der Wände und der Decke kosten würde *heul,schluchz*. Frau Mohneke-Richter war hier auch so nett und hat uns erlaubt, mit dieser Eigenleistung aus Kulanz auch schon vor der eigentlichen Hausübergabe zu beginnen. Auch der Kaminbau wäre nach Absprache vorab möglich gewesen. Toll und nicht unbedingt selbstverständlich!

Und dann waren sie plötzlich da… unerwartet und für uns viel zu früh. Die Steckdosen und Lichtschalter ;). Also hieß es doch, alles vor dem Malern abkleben oder doch nochmal abschrauben. Klar war es von uns anders gedacht bzw. abgesprochen, aber das ist jetzt Jammern auf hohem Niveau. Es hieß also ordentlich ranklotzen, da ja nun bald die Fliesenarbeiten beginnen sollten.

Am Ende stecken jetzt in unserem Haus 125 Liter, weiße Farbe, über 10 Liter Grundierung  und bestimmt nochmal 20 Liter farbige Farbe…

 

 

Außenputz, Dachkasten, Aufheizphase

Nach der bereits erfolgten Sanitärrohinstallation im Januar kam Fa. Kneifel nun das zweite Mal Anfang März, nach der Estricheinbringung, zum Einsatz: der Estrich musste nun aufgeheizt werden und das war natürlich nur nach Anschluss des Heizkreisverteilers nebst Therme und Luftwärmepumpe möglich.

 

Während es im Haus nun mollig warm, um nicht zu sagen subtropisch wurde, wurden draußen der Dachkasten und der Außenputz fertiggestellt.

So rückblickend betrachtet, war der Tag an dem sein Haus das erste Mal farbig sieht wirklich einer der spannendsten. Man ist ja wirklich bis zum Schluss am Überlegen, ob man die richtige Farbwahl getroffen hat bzw. wie es denn im Gesamten wirkt.

Uns gefällt die Farbe super und auch der gewählte graue Anstrich des Dachkastens und der basaltfarbene Buntsteinputz waren für uns die absolut richtige Entscheidung.

 

 

Estrich und Medieneinbringung

Der Termin für das Einbringen des Estrichs hatte sich zwar ein wenig verschoben, aber am 12.02.2019 war es dann soweit.  Leider, so teilte es uns Frau Richter vorab per mail mit, konnte an diesem Tag jedoch nicht der gesamte Estrich eingebracht werden. Es musste ein kleiner Streifen vor der Hauseingansgtür frei bleiben, da die Haustür nochmal um einen Zentimeter in der Höhe korrigiert werden müsse. Am 23.02.2019 war dann aber auch das geschafft. Jetzt hieß es nochmal 2 Tage warten, bis wir wieder ins Haus durften.

Da wir also 2 Wochenenden das Haus nicht betreten durften, das Wetter aber so fantastisch war, haben wir die Chance genutzt und die Gräben für die Medien (Strom, Wasser, Abwasser und Telekom) ausgehoben…

Man, man, man… wat ne Arbeit, die ohne Bagger und etliche helfende Hände schier unmöglich gewesen wäre.

Ich glaube, am Ende kamen wir auf sagenhafte 70m Graben mit einer Tiefe von 1,40m.. und ich hoffe soooooo sehr, dass wir sowas nie, nie, nie wieder machen müssen 😉 und alle Rohre dicht sind, alles so abläuft, wie es soll bzw. alle Stromtierchen auch den Weg in unser Haus finden.

 

 

Innenputz, Sanitärrohinstallation und Fußbodenheizung

Ganz überraschend für uns ging es am 28.01.2019 nun mit den Innen- und auch Außenputzarbeiten weiter. Zack, zack… war der nächste Schritt getan und alles wirkte wieder ganz anders :). Nun hieß es lüften, lüften und nochmal lüften. Zumindest erstmal bis der Estrich eingebracht wird.

Die Putzarbeiten waren dann innerhalb von drei Tagen abgeschlossen und am 31.01.2019 war  schon Firma Kneifel am Start und führte die Sanitärrohinstallation durch. Der Mitarbeiter vor Ort war super umgänglich und es war auf alle Fälle sinnvoll, pünktlich um 7.30 Uhr zu Beginn der Arbeiten vor Ort zu sein. Es gab doch noch in zwei/drei Punkten Klärungsbedarf bzw. wichtige Hinweise für eine reibungslose Installation. Auch Herr Kneifel stand telefonisch immer mit Rat und Tat zur Seite…

Am 04.02.2019 ging es dann nahtlos weiter mit der Verlegung der Fußbodenheizung weiter. Selbst in der Dusche werden wir warem Füße haben 🙂

Elektroinstallation und Außendämmung

Am 07.01.2019 war Großkampftag auf der Baustelle: die Gewerke Elektro, Außendämmung und Dachdecker waren am Start… und wir… und Herr Lenz… und Herr Hendzlik. Das war wuselig, aber absolut spannend mit anzusehen!

Wir besprachen zusammen nochmals alle Dinge, die uns aufgefallen waren bzw. beunruhigten und konnten bereits schonmal den aufgemauerten Schornstein bewundern.

Gemeinsam stellten wir drinnen dann fest, dass unsere Vorrichtungen für die Trockenbau-Trennwand im Wohnzimmer nicht 1,50 m hoch, sondern deckenhoch montiert wurde.

Ebenso schien an einer Stelle im Dach, Wasser durch die Dämmung gelaufen zu sein und sammelte sich jetzt in der Plane. Um beide Sachen wird sich Herr Hendzlik kümmern.

Im Gespräch mit den Dachdeckern, bestätigten uns diese, dass die kleinen Löcher in der Unterspannbahn geschlossen wurden. Zudem meinten sie,  die Arbeiten wohl am nächsten Tag abschließen zu können.

Parallel zu den Elektroarbeiten innen, wurde außen bereits angefangen, die Dämmung anzubringen. Diese könnte wohl auch bis Ende der Woche soweit fertiggestellt sein, dass in der kommenden Woche, das Gerüst wegkommen kann.

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Hier nun die Ergebnisse nach einer Woche Arbeit. Zunächst unsere Verkabelung:

Auch die Firma Kaiser war zwischenzeitlich vor Ort und hat ihre Arbeiten fertiggestellt: alles dicht, alles fein…

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Und das Häuschen ist jetzt warm angezogen und präsentiert sich nun erstmal grau in grau :). Auch das, was man von dem begonnenen grauen Dachkasten sehen konnte, hat uns gut gefallen. Da waren wir bis zuletzt skeptisch, ob es nicht doch vielleicht insgesamt zu grau ist, wenn das Dach bereits schon anthrazit gedeckt ist. Aber nein, passt!